Tinnitus: Soforthilfe gegen das Pfeifen im Ohr

Februar 4, 2013

Zumeist kommt die Krankheit auf leisen Füßen: Ein Pfeifen im Ohr beginnt,
das von den meisten Menschen nicht als Bedrohung wahrgenommen wird.

Dann geht alles ganz schnell: Der Tinnitus wird stärker, das Pfeifen im Ohr gewinnt an Heftigkeit und bleibt auf Dauer. Oft geraten die Menschen in Panik, wenn sie realisieren, dass die unangenehme Geräuschkulisse nicht wieder verschwindet. Rund 2,7 Millionen Deutsche leiden nach vorsichtigen Schätzungen unter einer chronischen oder akuten Ausprägung des Tinnitus, viele davon unter einem Pfeifen im OhrDoch es gibt erste Sofortmaßnahmen, die man schon Zuhause ergreifen kann. Diese ersetzen freilich nicht die professionelle Beratung.

Warum wird das Pfeifen im Ohr nicht als Bedrohung wahrgenommen?

Niemand, der einmal ein Pfeifen im Ohr hört, wird sofort an einen Tinnitus denken. Dazu ist das Phänomen viel zu gewöhnlich. Schon die Mediziner der alten Griechen notierten, dass es eigentlich niemals still im Ohr sei und es immer eine Geräuschkulisse gibt. Wer abends im Bett bei absoluter Ruhe einmal in sich hinein hört, wird beispielsweise stets ein Rauschen vernehmen. Dabei handelt es sich um einen Widerhall des Bluts, das hinter dem Ohr vorbeizieht. Ein Pfeifen im Ohr kennen wir ebenfalls. Meist entsteht es, wenn die Druckverhältnisse im Gehörgang nicht ausgeglichen sind. Man erzeugt ein Knacken und wird auf diese Weise das lästige Störgeräusch wieder los.

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Der Zeitrahmen: Nach 48 Stunden wird das Pfeifen im Ohr zu einem Problem

Es gibt nicht den einen Zeitraum, den ein Pfeifen höchstens dauern darf, um noch nicht bedrohlich zu sein. Diesbezüglich ist jeder Mensch verschieden. Zudem kann auch das Störgeräusch zu viele unterschiedliche Ursachen haben. Ist es aber nach 48 Stunden nicht abgeklungen, so ist die Frist für ein natürliches Kommen und Gehen verstrichen. In diesem Fall ist von einem akuten Tinnitus aufzugehen. Zur genauen Abklärung empfiehlt es sich jetzt, einen Arzt aufzusuchen. Wer 24 Stunden unter einem Pfeifen im Ohr leidet, kann zudem beginnen, ein Störgeräusch-Tagebuch zu führen. Welche Geräusche hört man genau? Wie intensiv sind sie? Und wie treten sie auf? Wechseln sie beispielsweise Pfeifen und Rauschen ab oder überlagern sie sich? Dies ist für die spätere Tinnitus-Diagnostik sehr hilfreich.

Sofortmaßnahmen gegen den Tinnitus: Ruhe und akustische Ablenkung vom Pfeifen im Ohr

Ein Patient schrieb einmal in einem medizinischen Fachforum, der Tinnitus komme ihm nicht wie eine Krankheit, sondern wie ein schreckliches Schicksal vor. Dies ist ein großes Problem, denn die meisten Menschen empfinden ebenso und geraten deshalb in Panik, wenn sie realisieren, dass sie betroffen sein könnten. Der wichtigste Rat lautet deshalb: Sich zu beruhigen ist die erste Pflicht. Ein akuter Tinitus kann sehr erfolgreich behandelt und auf Dauer beseitigt werden. Der zweite Rat hängt direkt mit der nötigen Entspannung zusammen: Stille ist Gift. Man muss akustische Ablenkung schaffen, denn ansonsten konzentriert man sich ausschließlich auf den Tinnitus und wird im Laufe der Zeit zunehmend nervöser. Psychologen empfehlen positive Aktivitäten und ein ebensolches Denken: Zeit mit Freunden befreit einigen beispielsweise relativ effektiv für ein paar Stunden von allen Sorgen. Zudem sollte man sich immer wieder sagen, dass die Krankheit längst keine Unbekannte ist, es sehr wirksame Therapieformen gibt und die störenden Ohrengeräusche deshalb nicht zu einem lebenslangen Begleiter werden.

Gegenklänge können den akuten Tinnitus lindern

Gerade ein akuter Tinnitus lässt sich durch ganz bestimmte Geräusche abschwächen. Diese verschaffen so etwas Linderung bis man die professionelle Hilfe bekommt, die man braucht. Ein tickender Wecker hat sich ebenso wie ein Zimmerbrunnen als wirksam herausgestellt. Im Sommer kann auch ein Ventilator helfen. Letztlich geht es darum, dem Gehirn eine Alternative anzubieten, auf die es sich konzentrieren kann. Wer akute Probleme mit dem Einschlafen hat, kann deshalb auch Entspannungsmusik auflegen oder den Fernseher laufen lassen. Diese Methoden sind freilich kein Ersatz für eine spezialisierte Therapie, die darauf zielt, den Tinnitus zu beseitigen. Mit dieser sollte man nicht zu lange warten, denn je länger das Pfeifen im Ohr ohne Behandlung bleibt, desto schwieriger wird man es wieder los. Für weitere Hilfe und Infos gegen das Pfeifen im Ohr tragen Sie sich im Newsletter ein. ==>

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