Tinnitus Heilung: Durchbruch bei einem Tierversuch

November 15, 2014

Eine Tinnitus Heilung könnte künftig auf chirurgischem Wege
möglich sein. In den USA erbrachten Tierversuche den Durchbruch

Über die erfolgreichen Experimente berichtet die deutschsprachige Ausgabe des Magazins "National Geographic". Die Tinnitus Heilung wurde demnach durch einen Hirnumbau bei Ratten erreicht. Theoretischer Ansatz des Verfahrens, das an der University of Texas durchgeführt wurde, war demnach die Annahme, dass das Hirn positiv reagiert, wenn man den Vagusnerv, der für die Verarbeitung zahlreicher Sinnesreize verantwortlich ist, stimuliert. Die Tinnitus Heilung fand bei den Ratten bereits nach drei Wochen statt.

Tinnitus Heilung nur nach einem Hörsturz

Das Verfahren der Tinnitus Heilung, so sind die US-Wissenschaftler überzeugt, wird auch den Menschen helfen. Bedingung ist allerdings, dass der chronische Tinnitus durch einen Hörsturz ausgelöst wurde. Bisher konnten die Forscher nämlich nur für diesen Fall ein Verfahren entwickeln, dass das Gehirn so umbaut, dass die Ohrgeräusche wieder verschwinden und die Tinnitus Heilung passiert.

Die Forscher konnten im Rahmen ihrer Forschungen erstmals beweisen, wie ein Tinnitus nach einem Hörsturz tatsächlich passiert: Im Innenohr sterben Sinneszellen ab. In der Folge ordnet das Gehirn zu viele Frequenzen bestimmten Nervenzellen zu. Diese sind überfordert. Es entsteht ein chronisches Geräusch im Ohr. Die Stimulierung des Vagusnervs mittels Elektrode sorgt für eine Tinnitus Heilung, weil das Gehirn auf diese Weise animiert wird, bestimmte Botenstoffe freizusetzen, die der Mensch sonst beim Lernen oder beim gezielten Erinnern ausschüttet. Metaphorisch gesprochen holt das Gehirn seinen ursprünglichen Bauplan für störungsfreies Hören aus der Schublade und ordnet nach diesem seinen Zellaufbau im Gehirn neu, wodurch bei den Ratten die Tinnitus Heilung erreicht wurde.

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Ratten wurden für die Tinnitus Heilung 300 Mal  pro Tag stimuliert

Die erfolgreiche Tinnitus Heilung im Tierversuch sah vor, dass die Ratten pro Tag 300 Mal einem Tinnitus ausgesetzt wurden. Zeitgleich wurde der Nerv stimuliert. Nach drei Wochen reagierten die Tiere nicht mehr auf das Geräusch. Eine Autopsie der Gehirne ergab, dass die Hirnrinde umgebaut worden war. Die Ohrgeräusche wurden von den Ratten einfach ausgeblendet, weil die Sinneszellen jetzt so aufgestellt waren, dass genügend von ihnen vorhanden waren, um die Frequenzen, mit denen sie es zu tun bekamen, angemessen zu verarbeiten.

Tinnitus Heilung: Pilotversuch am Menschen in Europa geplant

Aus offensichtlichen Gründen kann man dieses Verfahren der Tinnitus Heilung nicht eins zu eins auf den Menschen übertragen. Die Ratten hatten keinen Tinnitus und wurden diesem erst ausgesetzt. Die humanen Patienten leiden bereits unter den Ohrgeräuschen. Es ist deshalb nicht klar, wie oft und wie lange man den Vagusnerv für die Tinnitus Heilung stimulieren muss. Klären soll diese Frage ein Pilotversuch, der in Europa durchgeführt wird, wie die Forscher der US-Universität berichten. Startpunkt der Experimente für die Tinnitus Heilung beim Menschen soll Januar 2015 sein.

Tinnitus Heilung bei den Ratten nicht dauerhaft

Zudem soll in den Versuchen mit den Menschen auch ein anderes Problem geklärt werden: Die Tinnitus Heilung an den Ratten war nicht dauerhaft. Nach dreieinhalb Minuten bildete sich das umgebaute Hirn wieder zurück. Dies kann, so die Annahme der Forscher, ohne Bedeutung sein: Die Ratten litten schließlich nicht an einem Tinnitus. Nachdem die dauerhafte Bestrahlung mit den Geräuschen im Ohr aufhörte, gab es keinen Grund mehr, den Neuaufbau der Sinneszellen beizubehalten. Bei menschlichen Patienten wäre die Tinnitus Heilung in dem Fall von Dauer. Allerdings kann es auch sein, dass beim Menschen ebenfalls eine Rückbildung stattfindet. In diesem Fall müsste die Stimulation durch die Elektrode, die per chirurgischem Eingriff eingesetzt wird, länger laufen. Im Extremfall vielleicht sogar ein Leben lang.

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