Tinnitus Behandlung: Das kann ein HNO-Arzt leisten

Oktober 25, 2014

Eine Tinnitus Behandlung beginnt meist beim HNO-Arzt.
Doch die Chancen durch eine ambulante Behandlung sind begrenzt.

Die meisten Patienten sind sich dieser Tatsache nicht bewusst. Sie vertrauen darauf, dass der Hals-Nasen-Ohren-Mediziner (HNO-Arzt) ihnen in jedem Fall genau die Tinnitus Behandlung geben kann, die sie auch benötigen. Oft stellt sich jedoch Enttäuschung ein und die Betroffenen rutschen psychisch ab, weil sie neben den Ohrgeräuschen auch noch einen schwerwiegenden Vertrauensverlust in die Person, die ihnen helfen sollte, erlitten haben. Jede weitere Tinnitus Behandlung auch nur das Leben mit den Geräuschen im Ohr wird hier durch zusätzlich erschwert. Man sollte aus diesem Grund vorher genau wissen, was ein HNO-Arzt leisten kann und was nicht.

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Diagnostik beim HNO-Arzt machen lassen

Jede Tinnitus Behandlung beginnt mit der Diagnostik. Und diese sollte tatsächlich ein HNO-Arzt durchführen, weil er zum einen feststellen kann, ob es sich um einen subjektiven oder objektiven Tinnitus handelt. Zum anderen kann er die Schwere der Ohrgeräusche feststellen. Patienten werden hier Worte wie Stufe I, II oder III hören. Alternativ spricht der Mediziner vielleicht auch von leichtgradig, mittelgradig oder schwergradig. Es handelt sich um Synonyme: Stufte I ist ein leichtgradiger Tinnitus. Hören für die weitere Tinnitus Behandlung möchte man, dass man Ohrgeräusche der Stufen I oder II hat.

Wann kann ein HNO-Arzt die Tinnitus Behandlung durchführen?

Grundsätzlich gilt: Die Tinnitus Behandlung durch einen ambulanten HNO-Arzt hat die größten Chancen, wenn die Ohrgeräusche noch akut und nicht schon chronisch sind – man sollte sie also weniger als drei Monate haben. In diesem Fall kann der Mediziner noch Medikamente verschreiben, welche den Tinnitus möglicherweise ganz vertreiben.

Sind die Ohrgeräusche chronisch, sollten diese leicht- bis mittelgradig sein. Bei mittel- bis schwergradigen Ohrgeräuschen ist die stationäre Versorgung zumindest in der Anfangszeit als Tinnitus Behandlung ratsam, da die psychische Belastung dazu führt, das man den Alltag nicht meistern kann und immer weiter abrutscht. Bei mittelgradigen Ohrgeräuschen sollte man sich nur dann auf die ambulante Tinnitus Behandlung bei einem HNO-Arzt einlassen, wenn man über ein funktionierendes soziales Netz verfügt. Einen seriösen Mediziner erkennt man daran, dass dieser sich zu Beginn der Tinnitus Behandlung danach erkundigt. Hintergrund ist, dass die Tinnitus Behandlung lange dauern und möglicherweise nur sehr kleine Erfolge erbringen wird. Die Psyche wird stark belastet, was durch Freunde und Familie wirksam aufgefangen werden muss.

Welche Möglichkeiten der chronischen Tinnitus Behandlung hat ein HNO-Arzt?

Entscheidet man sich dafür, chronische Ohrgeräusche ambulant therapieren zu lassen, so wird die Tinnitus Behandlung in aller Regel nicht nur beim HNO-Arzt passieren. Dieser wird darauf drängen, dass man sich zugleich psychisch unterstützen lässt. Der Mediziner wird zumeist Mittel verabreichen, die der Entspannung dienen. Üblich zu Beginn einer solchen Tinnitus Behandlung ist ein gewisses Experimentieren: So werden beispielsweise Beruhigungsmittel und Massagen für den Hals-Nacken-Schultern-Bereich gegeben, weil die Ohrgeräusche sehr häufig hier entstehen. Der HNO-Arzt geht alle typischen Herde, die den Tinnitus ausgelöst haben können, durch, um festzustellen, ob sich Besserungen ergeben. Ist der richtige Ausgangsort identifiziert, ergeben sich daraus die weiteren Schritte für die Tinnitus Behandlung. Zudem steht der HNO-Arzt auch als Ratgeber zur Verfügung, um über Chancen und Risiken einer alternativen Tinnitus Behandlung zu informieren. Gute Mediziner sind vor allem in den Therapieformen der Naturvölker bewandert und können hier Hilfestellung geben.

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