Ständig Geräusche im Ohr: Anzeichen für chronischen Tinnitus

März 10, 2013

von Lutzl   <<< Wieso gibt es einen Zusammenhang zwischen Tinnitus und Schwerhörigkeit? Lesen Sie HIER weiter! >>>

Geräusche im Ohr sind ein Phänomen, das jeder Mensch wohl schon einmal erlebt hat. Ein Pfeifen, Klingeln oder Piepen im Gehörgang ist nicht ungewöhnlich und verschwindet meistens wieder so schnell wie es gekommen ist. Doch der bei anderen Krankheiten durchaus gültige Satz, dass man sich als Betroffener wegen Kleinigkeiten keine Sorgen machen müsse, gilt hier nicht. Denn wenn die Geräusche im Ohr zu einem ständigen Begleiter werden, können sie durchaus die ersten Warnzeichen von etwas werden, was sich im schlimmsten Fall zu einem chronischen Tinnitus entwickelt. Von einer chronischen Erkrankung spricht man dann, wenn die Geräusche länger als drei Monate vorhanden sind. Zuvor bezeichnet man das Krankheitsbild als akuten Tinnitus. Dieser hat sehr gute Behandlungschancen. Oft können die Geräusche komplett beseitigt werden. Anders sieht es nach der Meinung zahlreicher Experten mit dem chronischen Tinnitus aus. Vielen Patienten blieb in der Vergangenheit deshalb nichts anderes übrig, als mit den Lauten leben zu lernen.

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Der Tinnitus ist eine Volkskrankheit

Von den Geräuschen im Ohr geht eine trügerische Sicherheit aus. Da sie bekannt sind und meist von alleine wieder verschwinden, beschäftigt sich kaum jemand damit, was im schlimmsten Fall passieren könnte. Dabei ist der Tinnitus eine Volkskrankheit. Rund zehn Millionen Menschen leiden in Deutschland unter einer der Ausprägungen. Jedes Jahr kommen 340.000 neue Patienten hinzu. Ständige Geräusche im Ohr müssen aus diesem Grund unbedingt medizinisch abgeklärt werden. Spätestens nach 48 Stunden sollte man auf jeden Fall zum Arzt gehen.

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Diese Geräusche im Ohr sind erste Warnzeichen 

Der Tinnitus kommt häufig erst einmal unmerklich, ist dann dezent und wird anschließend fast von einem Moment auf den anderen intensiv. Eines der häufigsten Geräusche, das bei vor allem zu Anfang wahrgenommen wird, ist ein Klingeln. Tatsächlich verdankt die Krankheit diesem Geräusch sogar ihren Namen. Vollständig heißt sie Tinnitus aurium. Dies ist lateinisch und bedeutet "Klingeln im Ohr". Neben dem Klingeln leiden viele Patienten unter einem Rauschen, einem Piepen bzw. Pfiepen sowie unter einem Pfeifen. Häufig geschildert werden auch zischende, knackende sowie klopfende Geräusche. In der Regel treten diese nicht getrennt voneinander auf, sondern wechseln sich ab oder passieren zeitgleich. Dies verändert sich ohne Behandlung in der Regel auch nicht mehr. Viele Patienten mit einem chronischen Tinnitus sind deshalb von Schweregrad 3 oder sogar 4 betroffen. Dies bedeutet, die Geräusche im Ohr wirken in jeden Lebensbereich hinein und lösen erhebliche psychologische Probleme aus. Ein sozialer Rückzug beginnt. Auf Stufe 4 leiden die Patienten zudem durch den chronischen Tinnitus auch unter Depressionen sowie Angsterkrankungen.

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Der falsche Freund "kompensierter Tinnitus" 

Je länger der Tinnitus nicht behandelt wird, desto größer ist die Gefahr, dass er chronisch wird und zu den oben geschilderten Konsequenzen führen kann. Eine der größten Gefahrenquellen dabei ist der sogenannte kompensierte Tinitus, der für den Schweregrad 1 und 2 der Krankheit typisch ist. Darunter versteht man eine Geräuschkulisse, die von den Betroffenen als "aushaltbar" charakterisiert wird. Sie sehen deshalb häufig, keine akute Veranlassung, gegen die Geräusche im Ohr vorzugehen. So entsteht oft ein Teufelskreis. Ein Beispiel soll diesen verdeutlichen: Stress ist eine der häufigsten Ursachen für einen Tinnitus. Sind die Geräusche im Ohr jedoch aushaltbar, weil es sich um die kompensierte Variante handelt, gehen die Patienten nicht sofort zum Mediziner. Denn die Geräusche sind ja auszuhalten und durch den Stress hat man viele andere Dinge zu tun, die unbedingt schnell erledigt werden müssen. Der Tinitus verschlimmert sich, wird chronisch und vermutlich wandelt er sich auch zu der dekompensierten Form. In diesem Stadium sind die Geräusche nicht mehr auszuhalten und die Patienten erleben große Leiden.

Fazit: Eine Behandlung kann nicht warten 

Treten die beschriebenen Geräusche im Ohr auf, so ist dies ein deutliches Warnzeichen, wegen dem man so schnell wie möglich medizinische Hilfe suchen sollte. Dabei kann es durchaus Sinn machen, sich selbst zu informieren und mehrere Mediziner zu besuchen. Denn die Meinungen über die Therapiechancen insbesondere von einem chronischen Tinnitus gehen weit auseinander. So findet man zahlreiche Einlassungen von Experten, die beschwören, bestenfalls könne man die Geräusche lindern und die Patienten dazu erziehen, mit diesen zu leben. Auf der anderen Seite beweisen neuere klinische Studien aber, dass auch der chronische Tinnitus ohne schwere Medikamente oder Operationen erfolgreich behandelbar ist.

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