So entsteht durch Zähneknirschen ein Tinnitus

Juni 15, 2014

Bei einem Tinnitus denken viele Fachärzte an eine Entzündung oder
psychische Probleme. Zähneknirschen beweist, dass dies nicht stimmen muss.

Zähneknischen und Tinnitus als unmittelbare Folge kommt häufig vor. Zähneknirschen und Tinnitus sind ein Zusammenspiel, dass durch Muskelverspannungen entsteht. Patienten, die erfolgreich therapiert werden konnten, berichten deshalb häufig von einer geradezu "wundersamen Heilung". Bis es jedoch so weit ist, kann viel Zeit verstreichen. Der Auslöser "Muskelverspannung" für Zähneknirschen und Tinnitus bedeutet nämlich keineswegs, dass die richtige Behandlung leicht gefunden werden kann. Zudem ist der gesamte Vorgang ein Lauf gegen die Zeit. Auch die Ohrengeräusche, die durch Zähneknirschen verursacht werden, sollten so schnell wie möglich therapiert werden, weil sie sich sonst verfestigen. Es droht ein chronischer Tinnitus.

So hängen Zähneknirschen und Tinnitus zusammen

Eigentlich sind Zähneknirschen und Tinnitus zwei Symptome für das gleiche Problem: Der Muskelapparat weist ein Defizit auf. Allerdings erstreckt sich dieser vom Nacken bis hoch zu den Augen. Folgendes kann passieren, wenn es hier zu einer Verspannung kommt: Ein Teil des Gehörgangs (zumeist das Trommelfell) wird in eine Fehlstellung gebracht, wodurch der normale Druckausgleich nicht länger möglich ist. Es entsteht zumeist ein pfeifendes Geräusch – der Tinnitus. Das Boshafte dabei: Verspannungen verlaufen nicht gleichmäßig: Das Pfeifen kann zeitweise besser sein, sich dann aber wieder verschlimmern. Möglicherweise verschwindet der Tinnitus sogar für geraume Zeit ganz. Es stellt sich in einer solchen Situation die Frage, welcher Muskel ursprünglich verspannt gewesen ist? Durch den Stress greift die Verspannung häufig auf weitere über.

In diesem Moment kommt das Zähneknirschen ins Spiel. Wenn dieses ebenfalls auftritt, ist in aller Regel die Kiefermuskulatur der Auslöser – allerdings sei hier deutlich die Einschränkung gemacht, dass dies kein Gesetz ist, sondern lediglich eine statistische Auswertung. Das Zähneknirschen verschlimmert die Verspannung dabei, weil es dem Kiefer die Chance nimmt, in seine gewöhnliche Stellung zurückzugleiten. Wer unter (häufig nächtlichem) Zähneknirschen und Tinnitus leidet, kennt in aller Regel auch starke Kopfschmerzen und zum Teil starke Beschwerden in weiteren Muskelpartien. Wie immer bei den Ohrgeräuschen gilt auch für Zähneknirschen und Tinnitus, dass eine erhebliche nervliche Belastung eintritt, die bei Nicht-Behandlung bis zur Depression führen kann. 

So werden Zähneknirschen und Tinnitus behandelt

Obligatorisch für die Behandlung von Zähneknirschen und Tinnitus ist eine Beißschiene. Ganz gleich, welcher Muskel Auslöser war: Das Knirschen muss bekämpft werden, weil es die Situation stets verschlimmert. Um mittel- und langfristig wortwörtlich Ruhe zu erreichen, ist sie nicht verzichtbar.

Für die Soforthilfe bieten sich zuerst einfache Maßnahmen an: Eine professionelle Massage (Laien sollten nicht selbst Hand anlegen, weil sie es sonst noch schlimmer machen könnten) kann schnelle Hilfe gegen Zähneknirschen und Tinnitus bringen. In diesem Fall sollte stets auch der Nacken mit massiert werden, um kein Risiko einzugehen. Genügt die Massage nicht, was bedauerlicherweise insbesondere bei Patienten der Fall sein wird, bei denen das Knirschen der Zähne und die Geräusche im Ohr schon lang bekannte Wegbegleiter sind, muss man eventuell zu die Spannung lösenden Medikamenten greifen. Alternativ oder zusätzlich kann man auch Entspannungstechniken lernen. Diese helfen langfristig ausgezeichnet gegen Zähneknirschen und Tinnitus. Schnelle Unterstützung sollte man allerdings nicht erwarten.

Es empfiehlt sich deshalb, auf eine geteilte Therapie zu vertrauen: Einerseits sollte man zu Maßnahmen greifen, die sofortige Unterstützung ermöglichen. Anderseits sollte man für die langfristige Vorsorge versuchen, ohne Medikamente auszukommen, um Zähneknirschen und Tinnitus zu bloßen Erinnerungen werden zu lassen.

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