Osteopathie bei Tinnitus: Heilung mit bloßen Händen?

November 25, 2014

Wirkt Osteopathie bei Tinnitus? Darüber ist ein Streit zwischen
Experten entbrannt. Langsam schlägt das Pendel zu den Befürwortern aus.

Um diese Entwicklung jedoch zu verstehen, ist es nötig, zuerst einen Schritt zurück zu machen und sich zu verdeutlichen, was Osteopathie bei Tinnitus eigentlich bedeutet. Das Fremdwort stammt aus dem Bereich der Alternativmedizin und meint eigentlich ein ganzes Bündel unterschiedlicher Maßnahmen und Therapiekonzepte. Gemeinsam ist diesen, dass die Behandlung mit den bloßen Händen auf dem Körper des Patienten durchgeführt wird. Hier kommen die Geräusche im Ohr ins Spiel. Sie haben vielfältige Ursachen. Einige Ohrgeräusche lassen sich beispielsweise auf die Ohrwirbelsäule zurückführen. Hier wirkt Osteopathie bei Tinnitus zumeist. Bei anderen Gelegenheiten jedoch nicht.

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Wie hilft Osteopathie bei Tinnitus?

Wer sich die Osteopathie bei Tinnitus von seiner gesetzlichen Krankenkasse bezahlen lassen möchte, wird eine düstere Überraschung erleben. Sie kommt für die Kosten noch nicht auf. Die offizielle Begründung: Es sei noch nicht gesichert genug, wann genau Osteopathie bei Tinnitus zuverlässig wirke. Die Osteopathie selbst ist dabei längst ein anerkanntes Therapieverfahren – auch für die Kassen. Die Versicherungen spielen mit ihrem Einwand auf das Problem der Diagnostik an: Osteopathie bei Tinnitus bedeutet konkret, das am Skelettsystem des Menschen gearbeitet wird. Gelenkblockaden sollen mittels der Hände gelöst werden. Ebenfalls bearbeitet werden Bänder, Muskeln, Körperflüssigkeiten, das Bindegewebe und vereinzelt sogar innere Organe. Liegt die Ursache für die Geräusche im Ohr hier, so hilft die Osteopathie bei Tinnitus. Wenn allerdings die Ohrgeräusche beispielsweise das Ergebnis eines Hörsturzes oder einer Geräuschüberlastung sind, so hilft diese Therapie nie

Osteopathie bei Tinnitus: Knackpunkt psychische Belastung

Wer unter einem chronischen Tinnitus leidet, kennt die folgenden Informationen sicher, trotzdem ist es wichtig, sich diese noch einmal deutlich zu machen, um die Wirksamkeit von Osteopathie bei Tinnitus richtig einschätzen zu können: Die Ohrengeräusche treten zumeist als ein Ergebnis von Stress oder anderen psychischen Belastungen auf – soweit wir wissen. In aller Regel ist der Lärm subjektiv. Er kann also nicht von der Umgebung wahrgenommen werden. Eigentlich dürfte die Osteopathie bei Tinnitus hierbei nicht helfen, schließlich handelt es sich um eine rein körperliche Behandlung. Tatsächlich tut sie es aber häufig doch. Die Gründe hierfür sind umstritten: Sie reichen von einer Fehldiagnose (Ohrgeräusche hätten doch körperliche Gründe) bis zu dem Umstand, dass gewisse Behandlungsformen der Osteopathie bei Tinnitus sehr entspannend sein können und deshalb den Lärmpegel im Hörorgan zumindest zurückschrauben. Im letzteren Fall gibt es jedoch Behandlungsalternativen (z.B. Yoga), die deutlich effektiver funktionieren.

Fazit: Osteopathie bei Tinnitus eine Chance geben

Wer unter Ohrgeräuschen leidet, die bislang nicht effektiv abgemildert werden konnten, sollte der Osteopathie bei Tinnitus eine Chance geben. Insbesondere dann, wenn man zusätzlich glaubt, häufig unter Verspannungen zu leiden und wenn man mit einem fortwährenden körperlichen Unwohlsein (z.B. starke Rückenschmerzen) zu kämpfen hat. Die Kosten für die Osteopathie bei Tinnitus schwanken je nach konkreter Behandlungsart und dem jeweiligen Therapeuten. Zumeist bewegen sie sich zwischen 70 und 90 Euro pro Sitzung. Eine solche Behandlungseinheit nimmt bis zu einer Stunde in Anspruch. Um dauerhafte Ergebnisse durch die Osteopathie bei Tinnitus zu erzielen, muss man Geduld haben. 20 und mehr Sitzungen sind nicht ungewöhnlich.

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