Wales: Tinnitus-Tragödie als Wendepunkt? – News 096

März 6, 2017

In Wales hat sich eine Tragödie abgespielt, die künftig für die Tinnitus-Forschung von Vorteil sein könnte

Der 58-jährige James J. wurde tot aufgefunden, nachdem er auf einmal aus seinem Zuhause verschwunden war. Wie die "Daily Mail" berichtet, hat seine Familie praktisch keinen Zweifel, dass das Ableben des Briten mit dessen Tinnitus in Verbindung steht. J. hat sich offenbar das Leben genommen. Sein Sohn Danny berichtet, dass James fünf Geräusche zur selben Zeit gehabt habe, die ihm wenig bis keinen Schlaf gelassen und langsam in den Wahnsinn getrieben hätten. Die Familie möchte nun anderen Menschen dabei helfen, dass sich dieses Schicksal nicht wiederholt.

Familie wird zum Spendensammler

So berichtet die Familie J., dass sie vor allem darüber geschockt gewesen sei, dass es keine wirkliche Therapie gegen den Tinnitus gebe. Man habe sich deshalb dafür entschieden, gezielt Spenden für die Forschung gegen die Geräusche im Ohr zu sammeln. Durch die breite Aufmerksamkeit, welche der Fall in den britischen Medien bekommt, läuft die Sammlung bereits sehr gut an. Es ist bedrückend, dass es immer erst solcher Tragödien bedarf, damit ein bekanntes Problem tatsächlich ernst genommen wird.

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