Versicherungen in Wales lassen Tinnitus-Patienten allein – News 074

Oktober 3, 2016

In Wales leiden mehr als 240.000 Menschen unter einem Tinnitus 

60 Prozent von ihnen wurden durch die Ohrgeräusche depressiv. Ob sie jedoch die medizinische Behandlung erhalten, die sie benötigen, ist unsicher und gleicht "einer Postleitzahlen-Lotterie", so berichtet es die Wohltätigkeitsorganisation "Action on Hearing Loss Cymru". Demnach haben zwei der wichtigsten Krankenversicherungen vor Ort aus finanziellen Gründen ihre Services deutlich zurückgeschraubt. Bestimmte Leistungen sind nur noch für bestimmte Postleitzahlen-Bereiche vorgesehen. 

Wichtige Behandlungen werden verweigert

Die Versicherungen verweigern Patienten, die in den falschen Postleitzahl-Gebieten leben, wichtige Behandlungen wie z.B. die Verabreichung neuer Medikamente und die Teilnahme an bisher nicht gekannten Testverfahren. Zudem wurden auch die Leistungen, die helfen sollen, die Folgen des Tinnitus zu ertragen, zurückgefahren. Bei Depressionen kommen so beispielsweise nicht mehr automatisch Psychotherapien in Betracht, die helfen können, den eigenen Zustand als erträglich zu empfinden.

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