Tinnitus und Schwerhörigkeit: Neue Studie klärt weitere Folgen – News 23

Februar 11, 2016

Eine aktuelle US-Studie beschäftigt sich damit, welche weiteren
gesundheitlichen Folgen Schwerhörigkeit und Tinnitus haben können.

Der Schwerpunkt der Untersuchung, die John Hopkins-Universität in Baltimore, dreht sich dabei um die Folgen im Alter. Das Team um Dr. Frank Lin konnte dabei Ergebnisse einer Langzeitstudie heranziehen, die 1958 in der Klinik begann und noch immer läuft. Durch den riesigen Datensatz konnten die Mediziner sehr präzise Aussagen darüber treffen, mit welchen Konsequenzen Menschen, die schlecht oder gar nicht hören, neben einem unangenehmen Störton im Ohr noch zu rechnen haben. 

Demenz-Erkrankung ist wahrscheinlich

Das Forscher-Team konnte feststellen, dass im Laufe der Zeit das Gehirn bei den Patienten geschrumpft ist, die mit Schwerhörigkeit oder völliger Taubheit zu kämpfen hatten. Der Schrumpfungsverlust lag bei mehr als einem Kubikzentimeter. Betroffen waren insbesondere die Bereiche des Gehirns, die für die Erinnerung zuständig sind. Häufig setzte deshalb Demenz ein. Auch habe es frühere Fälle von Alzheimer gegeben. Mit diesen Aussagen soll es allerdings nicht erledigt sein. In einer weiteren Studien wollen Lin und seine Kollegen noch weitere Erkrankungen aufdecken. Die Ergebnisse der neuen Untersuchungsreihe sollten bereits in der kommenden Ausgabe der Fachzeitschrift "Neuro image" präsentiert werden.

Wichtige Empfehlung und Ihr Recht – Eine kostenlose Hörgeräteberatung! >>>

Zum angesprochenen Thema geht's HIER >>>

Was ist Tinnitus eigentlich genau? Klick HIER >>>

Falls Sie in meinen Newsletter noch nicht
angemeldet sind, Eintrag rechts oben! >>>

————————————————————————————————

Mehr zum Thema Tinnitus KLICK HIER >>>

Kommentare zu diesem Beitrag sind geschlossen.