Tinnitus Studie über Moleküle in der Pipeline – News 095

Februar 27, 2017

In den USA beginnt derzeit eine neue Studie, die es sich zum Ziel gesetzt hat, die Wirksamkeit von Tinnitus-Therapien einschätzen zu können

Helfen sollen dabei Moleküle in der "Pipeline" – d.h. im Gehörgang. Diese werden künstlich entwickelt und fungieren – sollte die Rechnung der amerikanischen Wissenschaftler aufgehen – faktisch als Sensoren.

So arbeiten die Moleküle

Moleküle sind chemische Verbindungen, die zumeist elektrisch neutral sind (aber nicht sein müssen). Die Verbindungen reagieren mit bestimmten chemischen Stoffen, wodurch sich der Aufbau der Moleküle verändert.
Und genau dies soll in der Studie passieren. Die Wissenschaftler nutzen die Daten von Gehörgängen ohne Tinnitus aus, um einen Vergleichswert zu erhalten. Die künstlichen Moleküle sollten sich bei einer wirksamen Therapie verändern und dem Vergleichswert annähern.

Die Studie will im Rahmen der sogenannten Discovery-Phase (Entdeckungsphase) auch die zweite Möglichkeit abklären: Denkbar ist, dass der Tinnitus besser wird, sich die Moleküle verändern, aber nicht dem Vergleichswert annähern. Die Forscher möchten wissen, wie sich die Moleküle dann verändern und warum.

Ein Beispiel, wie man die Wirksamkeit von Tinnitus-Therapien noch ermitteln kann, finden Sie unter:

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