Tinnitus-Patienten stemmen sich gegen die Hoffnungslosigkeit – News 107

Mai 22, 2017

Zwei Tinnitus-Patienten in Australien sowie in den USA haben jüngst dadurch Schlagzeilen gemacht,

dass sie sich auf besondere Weise gegen die Hoffnungslosigkeit ihrer Erkrankung gestellt haben. Die Australierin Victoria Didenko erinnert sich, dass sie der Nachricht, dass sie nicht hoffen solle, "den Wind aus meinen Segeln genommen" habe. Gegen diese Hoffnungslosigkeit hat sie gemeinsam mit der bekannten Schmuckdesignerin Jan Logan eine besondere "Tinnitus"-Kollektion entworfen. Die Aktion sollte zum einen das Bewusstsein für die Erkrankung rund um die Geräusche im Ohr befördern. Zum anderen werden 15 Prozent der Erlöse aus den Schmuckverkäufen direkt an die Forschung weitergeleitet. Damit man doch hoffen dürfe, wie Didenko erklärt. 

US-Amerikaner verweigert erfolgreich Retraining

Eine ähnliche Geschichte kann auch der US-Amerikaner Sal Gentile erzählen. Er dürfe auf Heilung nicht hoffen, berichtet dieser. Stattdessen solle er ein Retraining durchlaufen "und lernen mit dem Tinnitus zu leben". Das war im Jahr 2011. Er habe sich schlicht geweigert, dies zu tun, erinnert sich Gentile. Stattdessen ist er von Therapeut zu Therapeut weitergezogen und hat vor allem mit der Hilfe moderner Technik Behandlungsansätze erfahren, die wirklich geholfen hätten. Heute gibt Gentile Seminare für andere Tinnitus-Patienten, um diesen zu vermitteln, dass es stets Grund zur Hoffnung gebe. 

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