Tinnitus: Kann eine Nerventherapie helfen? – News 026

Februar 22, 2016

Neue Behandlungsansätze gegen den Tinnitus gibt es zuhauf. Viele der
Ideen verschwinden sehr schnell wieder. Doch ein ganz neues Konzept,

das Forscher der Universität von Texas jüngst vorgestellt haben, verdient besonderes Interesse. In Dallas knüpft man nämlich an andere Behandlungsformen an, die sich als hilfreich erwiesen haben, und denkt diese konsequent zu Ende. 

Nerventherapie soll die Lösung bringen

In vielen Fällen gilt ein chronischer Tinnitus als unheilbar, weil die Mediziner nicht in der Lage sind, den Grund der Ohrgeräusche herauszufinden. Es existieren mehr als 200 bekannte Ursachen, die einen Tinnitus verursachen. Können die Ohrgeräusche nicht kuriert werden, bringt man der Psyche des Patienten bei, mit den Tönen zu leben und den Tinnitus zu akzeptieren. Eben dies machen auch die Forscher aus dem US-Bundesstaat Texas, nur wenden sie sich dabei an die Nervenbahnen des Gehirns. 

Die Wissenschaftler spielen den Patienten dabei alle Arten von Tönen vor und stimulieren dabei das Hirn mit elektrischen Impulsen. Das Gehirn lernt auf diese Weise, dass die Töne wichtig sind – mit Ausnahme des Tinnitus, da die Forscher die entsprechenden Geräusche nicht simulieren können. Gelingt das Vorhaben, das sich noch in diesem Jahr in einer klinischen Studie beweisen muss, ignoriert das Hirn den Tinnitus irgendwann, weil er ganz offensichtlich nicht wichtig ist. Die Ohrgeräusche wären kuriert. 

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