Texaner besiegen Tinnitus und Hörverlust – bei Ratten – News 117

Juli 31, 2017

An der Universität von Texas haben Forscher einen großen Durchbruch im Kampf gegen Tinnitus und Hörverlust erreicht

Vorläufig allerdings nur bei Ratten. Den Forschern gelang es, die Krankheitsbilder bei den Tieren vollständig zu beseitigen. Hierzu stimulierten sie das Nervensystem der Ratten. 

Implantat wird eingesetzt

Den Behandlungsansatz der texanischen Forscher muss man sich im Prinzip wie einen Herzschrittmacher vorstellen. Ein Implantat wird in die zentralen Nervenstränge des Gehörs eingesetzt. Hier gibt das Gerät regelmäßige elektrische Impulse ab und stimuliert auf diese Weise die Nerven. Tote Stränge sollen auf diese Art und Weise reanimiert werden. Solche, die in Mitleidenschaft gezogen wurden, sollen wieder besser arbeiten können. Das Ganze beruht auf der Theorie, dass ein Tinnitus und Hörverlust eigentlich Fehlwahrnehmungen sind, die dadurch entstehen, dass Nerven ihren Dienst nicht mehr korrekt verrichten können. Der Erfolg mit den Ratten gibt den Texanern Recht. Eine klinische Studie mit menschlichen Probanden soll zeitnah beginnen. 

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