Technik und Schwerhörigkeit: Hörakustiker-Ausbildung wird modernisiert – News 123

September 4, 2017

Die Bundesinnung für Hörakustiker hat sich dafür entschieden, die dreijährige Ausbildung für ihren Beruf umfassend zu modernisieren

Als Grund hierfür führen die Verantwortlichen die rasant wachsenden technischen Möglichkeiten an, um Schwerhörigkeit zu bekämpfen. Die bisherigen Ausbildungsinhalte seien auf diesen Umstand nicht ausreichend eingegangen. Durch die Modernisierung wolle man die Auszubildenden sehr viel besser auf ihren beruflichen Alltag vorbereiten. Da rund 20 Prozent der Bevölkerung schlecht hören würden, sei absehbar, dass die Bedeutung der Technik weiterhin zunehme. 

An diesen Stellen wird die Ausbildung geändert;

Die Modernisierungen der Ausbildung erlangen zum neuen Ausbildungsjahr Gültigkeit. Es werden vor allem neue Messverfahren vermittelt. Die Auszubildenden lernen beispielsweise die digitale Abdrucknahme am und im Ohr. Zudem werden ihnen neue Wege aufgezeigt, individuelle Hörprofile zu erstellen. Überdies vermittelt die modernisierte Ausbildung innovative Möglichkeiten, um Otoplastiken anzufertigen. Die Formpassstücke sind beispielsweise für Hörhilfen oder den Gehörschutz unverzichtbar.

Neben den technischen Aspekten wurde auch der Bereich der Patientenberatung modernisiert. Jener vermittelt künftig sehr viel serviceorientiere Inhalte. Der Beruf des Hörakustikers war und bleibe "ein Dienst am Mensch", schildert die Bundesinnung. Die neue Ausbildung soll dem Rechnung tragen.

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