Schwerhörigkeit führt zu Demenz – News 130

Oktober 23, 2017

Wer an Schwerhörigkeit leidet, ist einem erheblichen Risiko ausgesetzt, auch an Demenz zu erkranken

Dies berichtet der "MDR" unter Berufung auf neue geriatrische Forschungen. Demnach ist das Risiko von Schwerhörigen an Demenz zu erkranken, vier Mal so hoch wie bei Personen, die ein gesundes Gehör haben. Der Grund hierfür sei in dem Rückbau der Nervenbahnen rund um das Gehirn zu suchen. Der Körper bilde jene aus, um seinen Aufgaben gerecht zu werden. Um hören zu können, müssen beispielsweise Nervenbahnen von den Ohren zum Gehirn führen. Werden diese nicht benutzt, sterben die Bahnen ab. Das Gehirn ist der Ansicht, dass jene überflüssig werden. 

Studien: Gehirnvolumen reduziert sich bei Schwerhörigkeit

Bei dem Rückbau der Nervenbahnen kommt es laut den Forschern zu Flurschäden. Diese sorgen dafür, dass auf die Schwerhörigkeit die Demenz folgen kann. Vereinfacht gesagt wird zu viel zurückgebaut. Auch andere Regionen des Gehirns sind betroffen. Studien zeigen, dass das Gehirnvolumen von Personen mit starker Schwerhörigkeit abnimmt. Ein Hörgerät zur richtigen Zeit kann diesen Prozess stoppen. Es stimuliert die Nervenbahnen wieder.

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