Pilotprojekt in Sheffield soll Tinnitus-Folgen bekämpfen – News 005

Dezember 10, 2015

In der britischen Stadt Sheffield startete am 15. Januar 2014 ein Pilotprojekt,
das es sich zum Ziel gesetzt hat, die Folgen vom Tinnitus zu bekämpfen.

Das Vorhaben ist auf sechs Wochen ausgelegt. Die Patienten müssen dabei täglich 90 Minuten im Therapiezentrum erscheinen. Sie lernen hier Techniken, die es ihnen ermöglichen sollen, mit den Tinnitus-Folgen zu leben und diese beherrschen zu lernen. Die Besonderheit zu anderen Therapieformen, die ebenfalls die Tinnitus-Folgen ins Visier nehmen, ist der Umstand, dass die Behandlung auf größere Patientenmengen ausgerichtet ist. 

Pilot-Projekt gegen Tinnitus-Folgen: Theoretisch bis zu 5000 Teilnehmer denkbar

Sheffield wurde nicht ohne Grund für das Pilotprojekt ausgesucht, wie die British Tinnitus Association schildert, die das Vorhaben durchführt. In der Großregion leben schätzungsweise 50.000 Menschen, die mit einem Tinnitus zu kämpfen haben. Rund 5000 Personen haben zudem so sehr mit den Tinnitus-Folgen zu kämpfen, dass diese ihre Lebensqualität nachhaltig beeinträchtigen. Sie alle sind eingeladen, sich an dem Pilotprojekt zu beteiligen. Dieses ist zwar nicht kostenfrei, aber mit 15 Pfund pro Teilnehmer so günstig gestaltet, dass es sich jeder Betroffene leisten können sollte. Hat das Pilotprojekt Erfolg, soll es Wiederholungen geben. Die Preise steigen dann pro Teilnehmer allerdings auf 45 Pfund. In Deutschland dürfte man vor allem darauf schauen, ob es überhaupt möglich ist, so viele Betroffene zur gleichen Zeit zu therapieren.

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