Otosklerose & Tinnitus: Gefahr nach der OP – News 099

März 27, 2017

Die Otosklerose (Erkrankung des Knochens, der das Innenohr umhüllt) und Tinnitus gehen oft Hand in Hand

Für die Behandlung ist eine Operation meistens unvermeidlich, doch zeigen Studien, dass durch diese der Tinnitus nicht selten verschlimmert wird. Ein neuartiger Therapieansatz aus Skandinavien, über den das Magazin "Nature" berichtet, kann helfen. Zum Einsatz kommen hierbei nach der OP "Luftleitungsschwellen mit sehr hohen Frequenzen". 

Mehr Erfolg bei jüngeren Patienten

Für die Studie über die Luftleitungsschwellen arbeiteten die Wissenschaftler mit 133 Patienten. Generell hätten diese bei allen "einen Reiz gesetzt, um die Geräusche im Ohr zu verbessern", heißt es in dem zugehörigen Untersuchungsbericht. Allerdings habe sich ein nach Altersschichten doch deutlich unterschiedliches Ergebnis gezeigt, fügen die Wissenschaftler an: Die Luftleitungsschwellen helfen jüngeren Menschen demnach sehr viel besser als älteren. Bei ihnen stellte sich zudem eine höhere Zufriedenheit mit dem Ergebnis der Operation ein.

Insgesamt, so das Fazit der Mediziner, könne man jüngeren Menschen mit Otosklerose und Tinnitus mit gutem Gewissen zur Operation raten. Die Luftleitungsschwellen würden ihnen anschließend helfen, um sich spürbar besser zu fühlen. Einen deutlich weniger positiven Befund müsse man jedoch älteren Patienten mitteilen.

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