Konsequenz aus Bombenanschlag: Computerspiel gegen Tinnitus – News 042

April 25, 2016

Gegen Tinnitus: Der verheerende Bombenanschlag auf den Boston-Marathon
am 15. April 2013 könnte nachlaufend doch noch etwas Gutes hervorbringen

Mehr als die Hälfte der 260 Personen, die damals verwundet wurden, leidet seit der Explosion an einem chronischen Tinnitus. Sie halfen Forschern der Universität Boston dabei, rund 80 Millionen US-Dollar an Spendengeldern einzusammeln, um eine Methode zu entwickeln, den Ohrgeräuschen beizukommen. Das erstaunliche Resultat ist ein Computerspiel.

So funktioniert das Spiel

Die Opfer des Attentats sollen noch im Herbst 2014 eine erste Version des Spiels erhalten. Dieses hat vereinfacht gesagt die Aufgabe, das Gehirn neu zu verkabeln. Es wird mit einem Kopfhörer gespielt und verwendet dabei Geräusche, die nur von den gesunden Nervenzellen im Gehörgang wahrgenommen werden. Die Theorie lautet, dass ein Gewöhnungseffekt stattfindet und das Hirn die kranken Nervenzellen, die den Tinnitus auslösen, irgendwann schlicht abstellt. Funktioniert das Spiel, soll es in den USA so schnell wie möglich den zwölf Millionen Personen, die dort an einem chronischen Tinnitus leiden, zur Verfügung gestellt werden. Einen Spezialisten zu sehen, dauert dort nämlich sehr lange. In Boston haben die entsprechenden Mediziner eine Warteliste von zwei Jahren.

Mehr Informationen darüber, wie Technik gegen den Tinnitus helfen kann, findet man unter:
Summen im Ohr – Hilft die Neuro-Musiktherapie? >>>

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