Kinderspielzeug kann zu Tinnitus führen – News 012

Januar 4, 2016

Eltern sollten bei der Auswahl des Spielzeugs für ihren Nachwuchs gut aufpassen.

Denn, wenn das falsche Kinderspielzeug gewählt, droht eine dauerhafte Hörschädigung, wie die Deutsche Tinnitus Liga e.V. (DTL) warnt. Was den Erziehungsberechtigten häufig nicht klar ist: Modernes Kinderspielzeug macht häufig einen gewaltigen Lärm. Als Beispiel führt die DTL ein Gerät ins Feld, das eine Akademikerin ihrer Tochter geschenkt hat und das Katzengeräusche nachahmt: Die Maschine, deren Stückpreis deutlich unter fünf Euro lag, kam auf 123 Dezibel. Als Vergleich: Ein Kampfflugzeug, das in 30 Metern Höhe fliegt, verursacht einen Lärm von 150 Dezibel. Spielzeugpistolen kommen sogar auf 175 Dezibel. Wird das Kind einer solchen Belastung auf Dauer ausgesetzt, setzt frühzeitig ein Tinnitus ein, so die Mahnung der DTL. 

Kindergehör ist besonders gefährdet

Für Kinder ist eine solche Lärmbelastung nämlich doppelt kritisch. Zum einen sind die Werte viel zu hoch. Auch Erwachsene riskieren dauerhafte Hörschädigungen, wenn sie sich einer solchen Geräuschkulisse zu lange aussetzen. Ein Kindergehör ist aber noch nicht voll entwickelt und daher besonders sensibel. Es reagiert deshalb sehr viel schneller und verursacht einen Tinnitus und/ oder Schwerhörigkeit. Eltern sollten deshalb jedes Kinderspielzeug vor dem Kauf einmal selbst testen, rät die DTL. Ist es ihnen zu laut, schadet es dem Kind mit Sicherheit.

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