Kanonen, Tinnitus und ein juristisches Nachspiel – News 112

Juni 26, 2017

Obwohl den meisten Menschen eigentlich nur zu gut bewusst ist, worum es sich bei einem Tinnitus handelt, wird auf das Leiden im öffentlichen Raum praktisch keine Rücksicht genommen

Tinnitus-Prävention findet nicht statt. Welche Folgen dies haben kann, wird derzeit in Dormagen juristisch aufgearbeitet. Ein Mann verklagt einen Kanonier des örtlichen Schützenvereins auf Schadenersatz. Mehrere Salutschüsse aus der schweren Waffe hätten bei ihm ein Knalltrauma, einen Hörsturz und einen Tinnitus ausgelöst, schildert jener vor Gericht. 

Geschädigter war einfach zuhause

Der Betroffene hatte das Schützenfest nicht besucht, sondern war einfach zuhause. Die Kanone wurde zehn Meter von seinem Haus ohne seine Zustimmung abgefeuert. Die Behörden hatten dem Schützenverein grünes Licht gegeben. Der Mann litt, medizinisch bestätigt, drei Monate unter einem Hörsturz und hat nach wie vor mit einem Tinnitus im rechten Ohr zu kämpfen. Die Schüsse wurden im Juli 2015 abgegeben. Der Betroffene war selbst jahrelang Mitglied des fraglichen Schützenvereins. 

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