Hörgeräte und Verhaltensänderung: Einzige Hilfe gegen chronischen Tinnitus – News 090

Januar 23, 2017

Ein chronischer Tinnitus (Ohrgeräusche bestehen drei Monate) kann ausschließlich durch den Einsatz von Hörgeräten und durch Verhaltensänderungen geheilt werden

Dies berichtet das Portal "aponet" unter Berufung auf deutsche Experten. Keinesfalls dürfe man glauben, so der Bericht weiter, dass man die Geräusche im Ohr durch den Einsatz chemischer Medikamente beseitigen könne. Kortison oder beispielsweise Mittel, welche die Durchblutung fördern, würden zwar im Kampf gegen den akuten Tinnitus zu guten Ergebnissen führen, jedoch nicht mehr bei der chronischen Ausprägung der Ohrgeräusche.

Stress muss abgebaut werden

Verhaltensänderung heißt, so die Quelle, dass vor allem Stress abgebaut werden müsse, um einen chronischen Tinnitus zu bezwingen. Wer nervlich angespannt sei, könne die Ohrgeräusche nicht beseitigen.

Bei den Hörgeräten sei es sinnvoll, auf eines der vielen Geräten am Markt zurückzugreifen, die mit Magnetfeldern oder akustischer Stimulation arbeiteten. Möglicherweise könne sich auch der Griff zu einem der Geräte lohnen, die mit der Hilfe von Musik versuchten, den Tinnitus zu schwächen. Die Wirksamkeit dieses Therapieansatzes sei aber noch nicht in Studien ausreichend bewiesen.

Weitere Informationen über den Zusammenhang zwischen einem chronischen Tinnitus und der Rolle von Hörgeräten finden Sie unter:

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