Experiment Gehirn soll Tinnitus ausschalten – News 089

Januar 16, 2017

Rund um den Globus haben sich Forscher zusammengetan, um eine neue Behandlung gegen den Tinnitus zu entwickeln

Dabei soll ein neuartiges Experiment helfen. Die zugehörige Idee zielt darauf ab, die Ohrgeräusche endgültig abzuschalten. Im Mittelpunkt steht das Gehirn, wie "medicalexpress" berichtet. Neurowissenschaftler haben demnach herausgefunden, dass dieses "dehnbarer" als bislang angenommen ist. Anders ausgedrückt: Es gibt bislang unerforschte Bereiche, wo man die Quelle des Tinnitus vermutet. Die Forscher wollen nun einen Plan des Gehirns zeichnen und anschließend die Bereiche des Hirns abschalten, die sie für verantwortlich für den Tinnitus halten.

Auslöser der Forschungen: Militär

Die Forscherteams arbeiten an der Universität von Buffalo, an der chinesischen Südwest Universität von Nanjing und an der Dalhousie Universität in Kanada. Den Anstoß zu ihrem bemerkenswerten Vorhaben gab das Militär: Zahlreiche Veteranen kehren mit einem Tinnitus nach Hause zurück. Allein das US-Militär muss jährlich zwei Milliarden US-Dollar für ihre Behandlungen aufwenden und würde gerne von diesen Kosten herunterkommen. Deshalb finanziert es die Forschungsarbeit gegen den Tinnitus – und zahlreiche Veteranen dürften auch händeringend darauf warten: Laut Quelle sind 1,5 Millionen ehemalige US-Soldaten von den Geräuschen im Ohr betroffen.

Weitere Informationen zwischen dem Zusammenspiel von Gehirn und Tinnitus finden Sie hier:

Surren im Ohr: Die überraschende Rolle des Gehirns >>>

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