Die schreckliche Geschichte von Gaby – News 067

August 18, 2016

In den Niederlanden, in denen Sterbehilfe legalisiert ist, hat sich eine Frau namens Gaby mit Hilfe der Mediziner das Leben genommen

Die 47-Jährige litt unter einem chronischen Tinnitus, der sie 24 Stunden am Tag quälte, niemals in Ruhe ließ und sie schließlich in den Freitod trieb. Sie könne es einfach nicht mehr aushalten, steht in den Akten der zuständigen Klinik als Begründung, deren Mediziner schließlich den tödlichen Cocktail bereitstellten.

Mutter von zwei Kindern

Dramatisch wird die Geschichte rund um Gaby und ihren Tinnitus dadurch, dass sie zwei Kinder im Teenager-Alter (13 und 15) zurücklässt. Sie habe diesen ihre Lage erklärt, versichert Gabys Mutter, die einen Satz aus dem Gespräch ihrer Tochter mit deren Kindern zitiert, der jedem Tinnitus-Patienten schmerzlich vertraut erscheinen dürfte: "Von außen wirke ich gesund und ziehe ich auch Gesundheit, aber im inneren werde ich wieder und wieder gefoltert." "Die beiden Teenager vermissen ihre Mutter natürlich sehr", so Gabys Mutter weiter, "aber sie haben die Entscheidung von Gaby aufgrund ihrer Qualen verstanden."

Vielleicht hat diese dramatische Geschichte am Ende einen positiven Effekt: Möglicherweise hilft sie dabei, Menschen, die unter keinem Tinnitus leiden, zu verstehen, dass es sich um eine Krankheit handelt, welche die Seele, den Geist und schließlich den Körper zerfrisst und die man keinesfalls unterschätzen darf.

Lichtblicke bestehen dennoch: Es gibt jedoch in fast allen Fällen von Tinnitus Hilfe zur Linderung.

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