Die Ergebnisse des 11. Internationalen Tinnitus-Seminars – News 044

Mai 9, 2016

In Berlin trafen sich Mitte September 2014 zum elften Mal
Experten aus aller Welt zum Internationalen Tinnitus-Seminar

Im Mittelpunkt stand das "Retraining" als Möglichkeit der Patienten, mit den Ohrgeräuschen zu leben. Allerdings wurde auch eine Studie vorgestellt, die mit einem wirklich überraschenden Ergebnis aufwarten konnte. Doch der Reihe nach: Schlüssel zu einem erfolgreichen Retraining ist nach Ansicht der Experten die Fähigkeit, den Tinnitus als Symptom für eine Krankheit aufzufassen und ihn auf diese Weise als richtig zu empfinden. Man dürfe das Geräusch nicht ständig infrage stellen, sondern müsse es als korrekten Hinweis darauf, das etwas im Körper nicht richtig funktioniere, akzeptieren.

Zweiterkrankung: Schwerhörigkeit fast immer als Tinnitus-Auslöser

Eine in Berlin vorgestellte Studie beschäftigte sich mit der sogenannten "Co-Morbidität". In diesem Fall ist eine Zweiterkrankung für den Tinnitus verantwortlich. Die Untersuchung brachte ein überraschendes Ergebnis ans Licht: In 90 Prozent der Fälle, in denen eine zweite Erkrankung die Ohrengeräusche auslöst, zeichnet eine beginnende Schwerhörigkeit für den Tinnitus verantwortlich. Anders ausgedrückt: Neben Stress ist der sich anbahnende Hörverlust die größte Tinnitus-Gefahr. 

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