Deutsche Gesellschaft der Hörgeschädigten verklagte die GKV – News 024

Februar 15, 2016

Wer unter Schwerhörigkeit und Tinnitus leidet, benötigt ein
spezielles Hörgerät, um endlich wieder die Umgebungsgeräusche wahrnehmen

und die störenden Geräusche im Ohr aus dem eigenen Leben verbannen zu können. Allerdings war die Anschaffung eines solchen medizinisch absoluten notwendigen Geräts im Frühjahr 2014 für GKV-Patienten oft eine gewaltige finanzielle Belastung. Die gesetzlichen Krankenversicherungen hatten ihre Zahlungen für Hörgeräte auf 784,94 Euro gedeckelt. Wie die GKV auf diesen Betrag gekommen sind, wollten sie nicht offen legen. Dazu sollte sie eine Klage der Deutsche Gesellschaft der Hörgeschädigten zwingen, die zugleich anstrebte, dass die Sätze geändert werden. 

Künftig sollen die GKV nach ihrem Willen 1000 Euro für mittelgradig, 1200 Euro für hochgradig und 1500 Euro für praktisch taube Schwerhörige zuschießen. Auf verlorenem Posten stehen sie damit nicht. Schon 2009 sagte ein Bundesozialgerichtsurteil aus, dass für ein Hörgerät mindestens 1000 Euro ausgegeben werden müssten, damit eine "angemessene Versorgung" sichergestellt sei. Genau diesen Auftrag haben die GKV. Es gibt also Hoffnung, für all diejenigen, die lieber freiwillig zuzahlen, um sich nicht auf einen langwierigen Rechtsstreit mit der Kasse einzulassen. 

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