Craniosakral-Therapie gegen Tinnitus: Hilfreich: ja oder nein? – News 016

Januar 18, 2016

In der Schweiz steht die Craniosakral-Therapie derzeit hoch im Kurs,

soll sie die Selbstheilungskräfte des Körpers doch sogar dazu anregen können, einen Tinnitus zu heilen. Fachleute haben jedoch Zweifel an der Wirksamkeit der Methode, die bereits 1970 von einem amerikanischen Arzt entwickelt worden ist. Es gebe keine Studie, welche die Wirksamkeit der Craniosakral-Therapie beweise: Sie habe lediglich einen Placebo-Effekt. 

So funktioniert die Craniosakral-Therapie

Im Rahmen der Craniosakral-Therapie kommt es zu zahlreichen Handgriffen am Schädel, Nacken und Rücken. Hierdurch werden die Flüssigkeiten im Körper verschoben. Folgender Effekt soll eintreten: Leidet ein Patient beispielsweise an Tinnitus und Schwerhörigkeit, so sollen die Geräusche im Ohr durch die Veränderung der Flüssigkeit verschwinden – die Schwerhörigkeit allerdings bleibt, da diese zumeist durch einen physischen Schaden hervorgerufen wird. Dadurch, dass die Flüssigkeiten wieder in die richtige Position gebracht werden, soll der Körper dazu angeregt werden, das abnormale Verhalten – den Tinnitus – abzustellen. 

Das sagen die Experten

Die Schulmedizin bringt alternativen Heilungsmethoden schon traditionell eine gewisse Skepsis entgegen. Wenn die Craniosakral-Therapie gegen Tinnitus eingesetzt wird und sich eine Verbesserung einstelle, liege dies nur am Placebo-Effekt, sind sie überzeugt. Die Handgriffe seien angenehm – vergleichbar mit einer Massage. Wer sich besser fühle, nehme den Tinnitus automatisch weniger wahr. Verfliegt der Wohlfühleffekt, kommt auch der Tinnitus in voller Kraft wieder. 

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