CI-Implantat gegen Schwerhörigkeit: Erfolgsgeschichte aus Österreich – News 124

September 11, 2017

Die Erfolgsgeschichte des Österreichers Franz Gillesberger kann vielen Menschen Mut machen, die schwerhörig sind, sich aber vor einem Hörgerät fürchten

Der heute 65-Jährige leidet an genetischer Schwerhörigkeit. In den 90er Jahren wurde sein Hörvermögen immer schlechter. Mehrere Operationen brachten keine Besserung. 2002 wurde der damals 51-jährige Lehrer deshalb pensioniert. 2006 wurde die vollständige Taubheit des rechten Ohres sowie noch ein Hörvermögen von zehn Prozent auf dem linken Ohr diagnostiziert. Die ersehnte Besserung brachte ein Cochlea-Implantat. Durch das Hörgerät kann der Österreicher sein Leben wieder weitgehend normal führen. 

Gillesberger mahnt: Viele Menschen haben falsche Vorstellungen 

Der Österreicher vermag zu erklären, weshalb so viele Menschen sich nicht für das Hörgerät entscheiden können. Vermutlich haben jene falsche Vorstellungen von der Funktionsweise. Es sei nicht so, als "würde einfach ein Schalter umgelegt", erklärt der 65-Jährige. Man müssen schon "hart arbeiten", um wieder richtig zu hören. Er habe beispielsweise über ein Jahr lang jeden Tag Literatur-CDs gelauscht. Sein Hörvermögen habe sich so stetig verbessert. Inzwischen leite er ehrenamtlich ein Museum, gehe wandern, um der Natur zu lauschen, und fahre auch wieder zu Konzerten. Wer eine ähnliche Diagnose wie er habe, sollte der Technik unbedingt eine Chance geben und nicht gleich verzweifeln, wenn sich der Erfolg nicht sofort einstelle, appelliert Gillesberger.

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