Briten testen Magnetstimulation gegen Tinnitus – News 020

Februar 1, 2016

Die britische Gesundheitsbehörde NICE hat die transkranielle
Magnetstimulation (TMS) zur allgemeinen Behandlung zugelassen.

Offiziell dient sie erst einmal nur zur Therapie von Migräne, die hiesigen Forscher testen allerdings längst ein anderes Einsatzgebiet: TMS solll auch gegen Tinnitus helfen, so das Versprechen aus England. Im Rahmen der Behandlung werden bestimmte Bereiche des Gehirns mit starken Magnetfeldern stimuliert. Für die Migräne bewies bereits die im Jahr 2010 von Richard Lipton in New York durchgeführte Studie die Wirksamkeit: 39 Prozent der Patienten ging es durch die Behandlung besser. Tinnitus-Studien sollen jetzt durchgeführt werden. 

TMS verspricht körpereigene Hilfe

TMS als Therapie gilt nicht nur gegen Tinnitus und Migräne als wirksame Waffe, sondern auch bei Epilepsie, Depressionen sowie Affektstörungen. Besonders effizient ist die Tinnitus-Therapie, wenn die Geräusche im Ohr von einem der anderen Symptome begleitet werden. Beliebt ist die Behandlung mit den Magnetfeldern vor allem deshalb, weil sie dem Körper keine chemischen Fremdstoffe zuführt. Durch die Stimulation bildet das Gehirn eigene Stoffe aus, die dafür Sorge tragen, die schädlichen Symptome zu bekämpfen. 

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