Australier behandeln Tinnitus erfolgreich mit Furosemid – News 058

Juli 18, 2016

Forscher der Universität Westaustralien haben erfolgreich
eine Versuchsreihe beendet, um einen Tinnitus zu behandeln,

der durch abnormale Aktivitäten des Gehörgangs entsteht. Sie verabreichten den Patienten das Mittel Furosemid. Dieses reduzierte den Austausch von Signalen zwischen dem Gehörgang und dem Gehirn. Auf diese Weise brachte es die Geräusche im Ohr bei manchen Patienten sogar ganz zum Schweigen. Bei fast allen Studienteilnehmern waren deutliche Verbesserungen des Tinnitus zu beobachten. Der Wirkstoff hatte sich zuvor im Tierversuch bewährt.

Bis zu sechs Wochen nach Hörverlust hilft Furosemid

Furosemid, gehört zu den sogenannten Schleifendiuretika und bewirkt eine große Ausscheidung von Gewebeflüssigkeit. Der Wirkstoff hilft auch, wenn der Tinnitus parallel zu einem Hörverlust auftritt. Hierbei ist das Zeitfenster allerdings begrenzt. Die Betroffenen haben bis zu sechs Wochen nach dem Hörverlust Zeit, um Furosemid einzunehmen, so die australischen Forscher. Nur dann könne der Wirkstoff noch in vollem Umfang helfen.

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