Akutes Lärm-Trauma: Der Tinnitus-Imitator – News 019

Januar 28, 2016

Die Symptome sehen dem Tinnitus zum Verwechseln
ähnlich und werden entsprechend häufig falsch diagnostiziert:

Patienten werden taub, hören aber fortwährend einen Ton von sehr hoher Frequenz. Auslöser war eine externe Quelle, die großen Lärm verursacht hat. In den Karnevalshochburgen sind es zumeist die Tröten, welche mit ihrer Lautstärke von bis zu 120 Dezibel das Problem verursachen. Die Patienten leiden allerdings nicht unter einem Tinnitus, sondern haben ein akutes Lärm-Trauma. Der Name des Tinnitus-Imitators klingt martialisch – ist jedoch eine gute Nachricht, wenn er diagnostiziert wird. 

Äußere Haarzellen sind beschädigt

Wenn Tinnitus und Schwerhörigkeit oder sogar Taubheit gemeinsam auftreten, so sind es die inneren Haarzellen, die beschädigt oder komplett ausgelöscht worden sind. Hier liegt der entscheidende Unterschied zum akuten Lärm-Trauma: Dort sind es die äußeren Haarzellen. Wenn die Lärmbelastung nicht zu lang, sondern nur kurzfristig war, können sich diese wieder erholen. Das Geräusch im Ohr verschwindet ebenso wie die Taubheit von alleine. Allerdings sollte man einer Geräuschkulisse von mehr als 100 Dezibel höchstens ein paar Sekunden am Stück ausgesetzt sein, um kein Risiko einzugehen. Dauert die laute Beschallung zu lange, wandelt sich das akute Lärm-Trauma in ein chronisches und bekommt einen neuen Namen: Tinnitus!

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