Leiden durch Tinnitus: Die unterschiedlichen Intensitäten

August 15, 2014

Leiden durch Tinnitus unterscheidet sich nach der Intensität.
Für die korrekte Behandlung muss diese genau bestimmt werden.

Hier eine Einstufung der Leiden durch Tinnitus: Als Maßstab für die unterschiedlichen Stärken vom Tinnitusleiden dient das Kriterium der "normalen Lebensführung". Ist diese praktisch unbeeinträchtigt, gilt das Leiden durch Tinnitus als sehr gering. Tatsächlich zählen die meisten Menschen, die von den Geräuschen im Ohr betroffen sind, zu der Gruppe, die es mit der schwächsten Intensität zu tun haben. Je höher die Stufen vom Tinnitusleiden gehen, desto kleiner werden die Gruppen. Es ist notwendig, die jeweilige Stufe exakt zu ermitteln, um keine Fehler bei der Therapie zu machen.

Leiden durch Tinnitus: Die kompensierte Form Grad eins

Das geringstmögliche Tinnitusleiden wird auch als "die kompensierte Form Grad eins" bezeichnet. Die Betroffenen hören zwar die Geräusche im Ohr, können aber sehr gut damit umgehen. Eine Verschlechterung der Lebensqualität entsteht bei dem Leiden durch den Tinnitus nicht. Bei den meisten Patienten, die sich auf einer höheren Stufe befinden, ist das Ziel der Therapie nicht die komplette Heilung, sondern das Erreichen der kompensierten Form. In Deutschland haben fast 19 Millionen Menschen ein Tinnitusleiden. Mehr als 90 Prozent von ihnen befinden sich auf der schwächsten Stufe. Wichtig allerdings für die rund 340.000 Personen, die hierzulande jedes Jahr neu erkranken, ist folgende Information: Wird das Leiden durch den Tinnitus nicht behandelt, wird er chronisch und zugleich steigert sich auch die Intensität. Ist das Leiden durch einen Tinnitus noch akut – also erst seit weniger als drei Monaten vorhanden – sollte man schnellstmöglich mit einer Therapie beginnen.

Kompensiertes Tinnitusleiden Grad zwei

Auch bei einem Leiden durch Tinnitus in der Intensität "Grad zwei" spricht man noch von einer kompensierten Form. Die Ohrgeräusche erscheinen zumeist bei völliger Stille sowie bei Stress oder sonstigen körperlichen bzw. seelischen Belastungen. Im normalen Alltag sind die Ohrgeräusche noch aushaltbar. Man kann dieses Leiden durch Tinnitus in der Regel mit verschiedenen Entspannungstechniken sehr gut therapieren. Die Patienten leiden oftmals unter Schlafstörungen, weil in der Stille der Nacht die Geräusche kommen. Als passende Gegenmaßnahme bietet es sich an, bekannte und beruhigende Musik zu spielen. Stücke mit Umweltgeräuschen, bei denen die Musik leise im Hintergrund läuft, haben sich diesbezüglich als sehr wirkungsvoll erwiesen.

Kompensiertes Leiden durch Tinnitus Grad drei

Auch "Grad drei" gilt noch als kompensiertes Tinnitusleiden. In aller Regel sind die Ohrengeräusche jetzt schon chronisch. Man leidet unter einer dauerhaften Beeinträchtigung in allen Lebensbereichen. Vermehrt entwickelt man durch das Leiden durch den Tinnitus auch körperliche Symptome. Schlafstörungen sind inzwischen die Regel geworden. Als Therapie empfiehlt es sich neben den bereits genannten Methoden auch, psychologische Betreuung in Anspruch zu nehmen. Das Tinnitusleiden kann zudem von Medikamenten eingedämmt werden. Beruhigungsmittel helfen dabei, wieder Schlafen zu können und den Alltag zu meistern. Die Schulmedizin ist allerdings bislang nicht in der Lage, eine komplette Heilung zu erreichen. Um eine Verbesserung der Situation zu erreichen und nach Möglichkeit wieder auf "Grad eins" zu kommen, muss die Ursache vom Leiden durch den Tinnitus genau ermittelt werden. Ist dieses gefunden, kann man zumeist wenigstens die Symptome effektiv bekämpfen.

Leiden durch Tinnitus Grad vier: Dekompensation

Grad vier ist die letzte und schwerste Stufe, die das Tinnitusleiden kennt. Etwa 0,5 Prozent der Menschen, die von den Ohgeräuschen betroffen sind, befinden sich auf diesem Level. Man bezeichnet jenes auch als "Dekompensation" bzw. "dekompensiert". An eine normale Lebensführung ist nicht mehr zu denken. Das Leiden durch den Tinnitus verhindert dies. Körperliche und seelische Beschwerden wie z.B. Depressionen und schwere Schlafstörungen gehören zum Alltag. Angstzustände sind ebenfalls typisch. Selbstmordgedanken treten auf. Unbedingt angezeigt ist eine medikamentöse Behandlung (Antidepressiva, Beruhigungsmittel) sowie eine ständige psychologische Behandlung. Die bittere Wahrheit ist: Den meisten Betroffenen steht eine Achterbahnfahrt bevor. Zeitweilig kann man das Leiden durch den Tinnitus verbessern, allerdings verschlimmert es sich dann wieder. Diesen Zyklus durchläuft man ständig.

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