Hörtraining mit Hörgerät: Schwerhörigkeit wirksam bekämpfen

Juni 15, 2016

Schwerhörigkeit ist ein schleichender Prozess, der sich über Jahre
hinzieht, aber durch das richtige Hörtraining aufgehalten werden kann 

Der sogenannte Neuro-Effekt kann durch jenes erst gestoppt und in einigen Fällen sogar aufgehoben werden. Für das entsprechendes Hörtraining ist ein passendes Hörgerät unverzichtbar. Personen, die unter einem Hörverlust leiden, sollten nicht zu lange zögern und rasch mit dem Hörtraining beginnen. 

Durch Hörtraining muss Schwerhörigkeit keine Volkskrankheit mehr sein

Schwerhörigkeit ist ohne jeden Zweifel eine der schlimmsten Volkskrankheiten in Deutschland. Rund 20 Prozent der Bevölkerung leiden unter ihr. Viele Menschen wissen gar nicht, dass sie betroffen sind. Sie bemerken anfangs nur einen geringfügigen Hörverlust, der sich schleichend über fünf bis zehn Jahre verschlimmert. Im Extremfall endet dieser Prozess mit der Taubheit. Durch moderne Technik und das richtige Hörtraining muss Schwerhörigkeit keine Volkskrankheit mehr sein. Wer frühzeitig gegensteuert, kann den verhängnisvollen Prozess aufhalten.

Der Neuro-Effekt: Darum kann Hörtraining Schwerhörigkeit verhindern 

Der Prozess des schleichenden Hörverlusts wird auch als Neuro-Effekt bezeichnet. Betroffene sprechen auch gerne von einem Teufelskreis. Gemeint ist damit das folgende Problem: Bei einem Hörverlust fallen Nervenverbindungen im Innenohr aus. Die entsprechenden Zellen verkümmern und sterben ab. Man hört schlechter. Dadurch, dass man weniger hört bzw. "vom Hören entwöhnt wird", wie es in der Fachsprache heißt, beginnt der Prozess von vorne – diesmal nur schlimmer. Die Schwerhörigkeit ist die logische und bittere Konsequenz. 

Genau an dieser Stelle setzt das Hörtraining an. Dessen Aufgabe ist es, den Neuro-Effekt zu unterbrechen. Dazu muss das Hörtraining verhindern, dass die Hörzellen verkümmern und jene beschäftigen. Das Problem ist, dass die Nervenverbindungen ausgefallen sind. Jene müssen für das Hörtraining reanimiert werden. Genau an dieser Stelle wird das Hörgerät von Bedeutung. Jenes erhöht die Lautstärke und Dezibelzahl der Umgebung so stark, dass doch wieder etwas gehört werden kann. Die Nervenbindung arbeiten wieder und leiten die Impulse an die Hörzellen weiter, die nun nicht mehr absterben müssen. Der Neuro-Effekt ist durchbrochen. 

Man kann sich das Hörtraining bildlich wie zwei Wasserbecken vorstellen. Eines ist bereits leer. Aus dem anderen fließt langsam ebenfalls Wasser aufgrund des schleichenden Hörverlusts ab. Durch das Hörtraining wird praktisch der Hahn aufgedreht. Im schlechtesten Fall kann der Wasserabfluss aus dem zweiten Becken wenigstens verlangsamt werden. Im Normalfall wird er wenigstens gestoppt bzw. kompensiert. Wenn das Hörtraining perfekt funktioniert und seine volle Wirkung entfaltet, läuft das Wasser im zweiten Becken über den Rand und füllt auch das erste wieder auf. 

Das Bild verdeutlicht auch, weshalb es wichtig ist, so schnell wie möglich aktiv zu werden. Je früher man mit dem Hörtraining beginnt, desto langsamer läuft das Wasser ab – und desto mehr Flüssigkeit ist noch in beiden Becken. 

Über die zentrale Rolle des Hörgeräts für das Hörtraining 

Ohne modernes Hörgerät kann kein Hörtraining stattfinden. Jenes wird individuell angepasst. Es gestattet, die Probleme, die zum Hörverlust geführt haben, personenspezifisch zu bekämpfen. Bei einem schleichenden Hörverlust können in der Regel zu Beginn bestimmte Frequenzen schlechter oder gar nicht mehr wahrgenommen werden. Ein modernes Hörgerät kann diese gezielt verstärken. So sorgt es dafür, dass das Hörtraining möglichst effektiv stattfinden kann. 

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