Hörgerät dank Liebesglück

November 12, 2014

Wie ich jahrelang gegen ein Hörgerät kämpfte und mir die Liebe dann doch noch zu einem schöneren Leben verhalf.
Ich möchte mich kurz vorstellen. Mein Name ist Frank und ich bin nun etwas über 50 Jahre alt. Nach vielen Jahren auf dem Bau, immer in der Nähe lauter und lärmender Maschinen, hat sich bei mir eine gewisse – sagen wir mal – Hörminderung breit gemacht. Natürlich habe ich mich, immer wenn ich darauf angesprochen wurde, gegen diese Behauptung gewehrt. Ich hatte Angst vor einem Hörgerät. Ein Hörgerät, so stand für mich fest, ist nur etwas für alte Menschen! Und mit gerade einmal 50 Jahren wollte ich mich noch nicht zum Alteisen zählen lassen.

Ein trostloser Herbst ohne Hörgerät

Da ich mich vehement weigerte, ein Hörgerät auch nur in Betracht zu ziehen, schwanden meine Sozialkontakte zusehends. Zunächst hatten entfernte Freunde keine Lust mehr, mich dauernd anschreien zu müssen, nur weil ich kein Hörgerät trug. Dann wollten auch engere Freunde die Belastung nicht mehr auf sich nehmen. Als dann auch noch meine Frau die Scheidung wollte und unter anderem meine Schwerhörigkeit und meine Weigerung ein Hörgerät zu tragen als Grund angab, war ich ganz unten angekommen. Den Knall des Aufschlags konnte ich sogar ohne Hörgerät hören. Abends saß ich in meiner neuen  Wohnung, den Fernseher so laut wie möglich aufgedreht und vegetierte vor mich hin. Aber ein Hörgerät holen? Nie im Leben! Allerdings war mir auch klar, dass es so nicht weitergehen konnte. Ich brauchte menschlichen Kontakt. Also habe ich es mir angewöhnt am Wochenende in die Disko zu gehen. Dort ist es so laut, dass ich dort ohne Hörgerät genauso wenig verstand wie alle anderen. Und diese Entscheidung hat mein Leben auf den Kopf gestellt. Denn dort traf ich Lisa.

Ein zweiter Frühling dank Hörgerät

Bei einem meiner Diskobesuche lernte ich eine Frau kennen. Wir tanzten viel, tranken etwas und scherzten an der Bar, so gut es bei dem Lärm eben ging. Eigentlich hab ich nur genickt und gelächelt um den Anschein zu wahren, dass ich sie verstünde, was ohne Hörgerät nicht möglich war. Was ich nicht wusste: Lisa ist Hörgeräte-Akkustikerin und hat mich vom ersten Augenblick an durchschaut. Bei unserem zweiten Date schleppte sie mich nach Ladenschluss in ihren Laden. Und was soll ich sagen? Ich trage jetzt ein unauffälliges Hörgerät und heirate nächste Woche meine Lisa. Und dank meines Hörgeräts werde ich jedes einzelne Wort des Standesbeamten hören und vor allem: Das Hörgerät erlaubt mir genau zu hören, wenn Lisa "Ja, ich will" sagt. Was kann es Schöneres geben? Melden Sie sich rechts zur Beratung an >>>

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