Brummen im Ohr: Ein Tinnitus?

Mai 25, 2013

Rund 20 Millionen Deutsche leiden in jedem
Jahr unter einem lästigen Brummen im Ohr

Zumeist sind diese Vorfälle harmlos und der Ton verschwindet fast so schnell, wie er gekommen ist. Bei 300.000 Patienten entwickelt sich jedoch jährlich ein chronischer Tinnitus. Meist beginnt alles mit einem Pfeifen oder Piepen. Was ist aber mit einem Brummen im Ohr? Ist man in diesem Fall auch gefährdet? Eine wachsende Zahl von Bundesbürgern hat mit einem dumpfen Brummen im Ohr zu tun. Viele verzweifeln. Es gilt die Devise: Auf die leichte Schulter genommen werden darf das Brummen im Ohr keinesfalls.

Brummen im Ohr: Das Unheil beginnt in der Nacht

Wer unter einem Brummen im Ohr leidet und sich zurück erinnert, wann er diesen das erste Mal gehört hat, der wird vermutlich darauf kommen, dass er in der Nacht zum ersten Mal mit dem Ton zu kämpfen hatte. Brummen im Ohr nachts ist zu Beginn das typische Krankheitsbild. Der Ton hat eine Frequenz von etwa 55 Hz. Es handelt sich also um ein dumpfes Brummen im Ohr. Die Betroffenen macht dies meistens nervös oder sogar wütend, denn diese Frequenz ist hörbar. Es ist etwa die, mit der Strom durch die Netze fließt. Es ist deshalb sehr irritierend, wenn die Umstehenden nicht in der Lage sind, den Ton zu hören.

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Eigentlich handelt es sich um ein Brummen im Ohr bei Stille

Es gibt eine relative einfache Erklärung, warum so viele Menschen das Brummen im Ohr nachts zum ersten Mal bemerken. Dies hat weniger mit der Tageszeit zu tun, sondern viel mehr damit, dass es still ist. Das Brummen im Ohr nachts ist deshalb eigentlich ein Brummen im Ohr bei Stille sowie in einer Phase der Ruhe und der Entspannung. Im Laufe der Zeit wird das Brummen im Ohr lauter und führt zu Schlafmangel, einer ständigen Gereiztheit und einer allgemeinen Unruhe. Ein dumpfes Brummen im Ohr kann zudem zu ständigen Kopfschmerzen führen. Migränepatienten berichten immer wieder, ein ebensolches dumpfes Brummen im Ohr zu hören.

Woher kommt das Brummen im Ohr?

Kinder und Jugendliche sowie junge Erwachsene haben zumeist noch nie ein dumpfes Brummen im Ohr gehört. Aus bislang nicht final erforschten Gründen setzt das Brummen im Ohr bei Stille bzw. das Brummen im Ohr nachts erst bei Personen in einem Alter von 28 Jahren ein. Zuvor bleibt man von diesem nervigen Ton verschont. Wer in früheren Jahren ein Brummen im Ohr hört, leidet zumeist unter eine Entzündung der Gehörgänge. Der Brummton verschwindet in diesem Fall nach dem Abklingen der Krankheit wieder. Ist man älter als 28 Jahre, so kann ebenfalls eine Entzündung den Brummton auslösen, gleiches gilt für einen Hörsturz, eine Erkältung sowie die Phase nach einem Tubenkatarrh ("Ohrtrompete") oder eben – was jedoch selten ist – ein beginnender Tinnitus. Dabei ist der letzte Fall der problematischste, denn nach einem Brummton entwickelt sich schnell ein chronischer Tinnitus.

Ist der Tinnitus für das Brummen im Ohr verantwortlich?

Beginnt das Brummen im Ohr bei Stille bzw. das Brummen im Ohr nachts, so kann man relativ einfach herausfinden, ob es sich um einen Tinnitus oder um eines der sonstigen Symptome handelt. Ist es kein Tinnitus, ist das Brummen meist nur im rechten Ohr oder in diesem zumindest deutlich stärker. Zugleich kann man den Brummton relativ einfach ausschalten. Man dreht den Kopf in Richtung des brummenden Ohres und steckt einen Finger in das Ohr. Diesen "ploppt" man nun heraus. Das Brummen wird kurzzeitig unterbrochen. Hört es nicht auf und ist es auf beiden Ohren gleichstark, so handelt es sich vermutlich um einen beginnenden Tinnitus. In diesem Fall sollte man unbedingt den Arzt aufsuchen. Gegen ein dumpfes Brummen im Ohr hat sich ansonsten der Einsatz von hochkonzentriertem Magnesium bewährt. Aber auch hier gilt: Ein Spezialist sollte unbedingt mitreden.

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{ 2 Kommentare… sie unten lesen oder einen hinzufügen }

Max Februar 17, 2017 um 14:46

Der Brummton kam bei mir durch nächtliches Knirschen zustande. Der Druck auf dem Kiefergelenk hat sich auf das Ohr übertragen. Trotzdem glaube ich, dass ich zusätzlich einen Tinnitus habe.

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Lutzl Februar 19, 2017 um 10:23

Durchaus möglich lieber Max. Den Link auf Deine Website gestatte ich gern. LG Lutzl

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