Blutegeltherapie bei Tinnitus: Hilft alte Anwendung?

Februar 15, 2016

Eine Blutegeltherapie bei Tinnitus findet immer mehr Zuspruch.
Praktisch sofort sollen sehr viele Patienten eine Verbesserung spüren. 

Die Internationale Gesellschaft für Blutegeltherapie, in der vor allem Naturheilkundler versammelt sind, schwört auf den Einsatz der Tiere bei Geräuschen im Ohr. 60 Prozent der eigenen Patienten, so schildern deren Vertreter, sollen eine Verbesserung ihrer Symptome durch eine Blutegeltherapie bei Tinnitus erfahren. Die Hilfe geschehe praktisch sofort. Schon nach der ersten Sitzung werde das Wohlbefinden der Menschen gesteigert. Die Schulmedizin hält die Tiere, die vor allem durch ihren Einsatz im Mittelalter bekannt geworden sind, hingegen für keine dauerhafte Hilfe.

So läuft eine Blutegeltherapie bei Tinnitus ab

Gewöhnlich führt die behandelnde Person ein umfangreiches Vorgespräch vor der Blutegeltherapie bei Tinnitus durch. Die Heilungschancen gelten bei der akuten Ausprägung am höchsten. Die Geräusche im Ohr dürfen erst kürzer als drei Monate bestehen, damit ein Tinnitus in dieser Form eingestuft wird. Aber auch bei der chronischen Variante sollen die Tiere gute Dienste leisten. Für die Blutegeltherapie bei Tinnitus werden vier Tiere hinter dem Ohr angesetzt. Der Biss ist möglicherweise kurz etwas unangenehm spürbar. Auf Dauer merkt man jedoch nichts von ihrer Tätigkeit. 

Die Blutegel trinken etwa eine Stunde und fallen dann von alleine ab. Die kleinen Wunden bluten etwas nach. Allerdings ist dies gewünscht. Über ihren Speichel geben die Tiere bei einer Blutegeltherapie gerinnungshemmende Stoffe ab, welche die Wunden frisch und sauber halten. 

Wieso soll eine Blutegeltherapie bei Tinnitus helfen?

Entscheidend ist der Speichel der Tiere. Neben den blutgerinnungshemmenden Stoffen geben die Tiere bei einer Blutegeltherapie bei Tinnitus auch Stoffe ab, die antibiotisch, schmerzstillend und durchblutungsfördernd wirken. Die Blutgefäße werden durch die Blutegeltherapie bei Tinnitus ebenfalls erweitert. Die Wirkung des Speichels hält je nach Tier und Patient zwischen zwölf und 24 Stunden an. 

Hilfreich ist eine Blutegeltherapie bei Tinnitus insbesondere dann, wenn eine Durchblutungsstörung für die Geräusche in den Ohren verantwortlich ist. Durch den Einsatz der Tiere wird diese beseitigt, was zu einer Verbesserung der Beschwerden führt. Der Speichel löst auch Blockaden in den Blutbahnen, was ebenfalls hilft. Durch die antibiotische (also entzündungshemmende Wirkung) der Tiere werden auch entsprechende Probleme durch eine Blutegeltherapie bei Tinnitus bekämpft. 

Die Hilfe ist nicht von Dauer

Eine Blutegeltherapie bei Tinnitus hilft zumeist nicht dauerhaft. Die Beschwerden kehren irgendwann zurück, wenn die Wirkung des Speichels nachlässt. Zudem ist der therapeutische Effekt nicht so groß, wie er sein könnte. Durchblutungsfördernde Medikamente helfen bei beispielsweise wesentlich besser als der Speichel – allerdings basieren sie auf Chemie. 

Viele Schulmediziner neigen dazu, eine Blutegeltherapie bei Tinnitus als eine Art diagnostisches Verfahren zu betrachten. Hilft diese, weiß man, wo man für die weiteren Behandlungen ansetzen sollte. Man kann beispielsweise anschließend gezielt nach Entzündungen suchen. Entscheidend sind hierfür zwei Fragen: Wie schnell hilft die Blutegeltherapie bei Tinnitus? Und wie intensiv ist die Verbesserung der Beschwerden? Hilft die Blutegeltherapie bei Tinnitus sehr schnell und deutlich spürbar, sind Durchblutungsprobleme höchst wahrscheinlich ausschlaggebend. Tritt die Verbesserung der Symptome hingegen verzögert ein und fällt schwach aus, handelt es sich zu meist um eine Entzündung, die für die Geräusche im Ohr sorgt. 

Einzupreisen ist stets ein Placebo- und Adrenalineffekt. Ist man überzeugt, dass die Blutegeltherapie bei Tinnitus hilft, so wird man eine Verbesserung spüren. Dadurch oder auch bei leichten Verbesserungen der Symptome wird zudem Adrenalin im Körper freigesetzt, durch das man sich ebenfalls besser fühlt. 

Fazit: Blutegeltherapie bei Tinnitus verdient ihre Chance

Abtun sollte man eine Blutegeltherapie bei Tinnitus keinesfalls. Die Tiere verdienen ihre Chance, auch wenn sie nicht gegen jedes Geräusch im Ohr helfen werden. Schaden kann eine Blutegeltherapie bei Tinnitus praktisch nicht – außer bei einer Allergie gegen den Speichel. Ob als Behandlung oder als diagnostischer Test, ist sie so wertvoll, dass man die Blutegeltherapie bei Tinnitus nutzen sollte.

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